Mittwoch, 27. Juli 2011

Hallo ich bin der NEUE

Hallo Zusammen,

Yvonne ist meine Patin geworden und ich möchte mich auch bei euch mal kurz vorstellen.
Ich heiße Marc und  wurde ca. 2005 geboren, genaueres ist nicht bekannt, denn ich wurde gefunden und fand so am 10. Dezember 2007 den Weg ins Tierheim.
Ich bin ein sehr lebhafter Kerl, zwar schon 5 Jahre alt, aber ich mus noch sehr viel lernen. Mit Yvonne an meiner Seite werde ich das aber sicherlich hinbekommen. Viel Bewegung und eine Menge Beschäftigung sind angesagt, damit ich keine Zeit habe Unfug zu machen. Ich freu mich schon wenn meine Patin wieder kommt. Spielen und schmusen sind einfach viel besser als den ganzen Tag nur in der Box zu sitzen. 
Damit ihr euch auch ein Bild von mir machen könnt... bitte schön... da bin ich. 
Ihr könnt gespannt sein, denn mit mir wird es nicht langweilig. Bis bald

 Euer MARC

Dienstag, 21. Juni 2011

Alles Gute Uschi...

So, nun ist es amtlich... Uschi verlässt die Hauptstadt. Das kleine liebe Monster geht in ein anderes Tierheim, wo ihre Chancen auf Vermittlung einfach größer sind. Auch wenn ich auf der einen Seite traurig bin, so bin ich auch froh, die kleine Maus hat ein tolles zu Hause verdient.

Jetzt gilt es einen würdigen Nachfolger(in) zu finden. Ich werde am Wochenende mal mein Auge schweifen lassen und einen neuen Kandidaten erwählen. Sobald ich ein Photo habe, werde ich euch informieren und das neue Familienmitglied vorstellen.

Bis dahin

Sonntag, 1. Mai 2011

Badetag

So ein sonniger Tag muss auch gebührend gefeiert werden. Die Mädels waren somit wieder auf dem Weg. Uschi durfte natürlich nicht fehlen. Das Energiebündel war kaum zu stoppen und da die Sonne uns so sehr verwöhnte, gönnten wir Uschi ihren kleinen Badetag. Seht selbst..

Uschi's Badetag

Montag, 18. April 2011

Lächel und sei glücklich denn es könnte schlimmer kommen....

...also lächelte ich, ward glücklich und es kam schlimmer.
Eine niederschmetternde Woche geht zu Ende und die nächste beginnt. Es gibt Tage im Leben, an denen man nur noch zweifelt. Nicht immer nur an sich selbst sondern vorwiegend an anderen. Tja wo fange ich an. Am besten bei den guten Sachen der Woche. Erfreulich war es als meine neue Couch zur Tür reinkam. Ich freute mich riesig. Es geht vorwärts. Bald ist das komplette Wohnzimmer fertig. Lange hat es ja gedauert zwischen der Anschaffung der Möbel über die Tapete, Teppich und zu guter Letzt die Couch. Das sollte auch alles sein, was als Gutes der Woche präsentiert werden kann. Geplant war eigentlich wesentlich mehr. Der Mann des Hauses sollte MAX heißen, er sitzt derzeit im Tierheim Leipzig und ist mein absoluter Traumhund. Ein weißer Schäferhund-Mix. Damit ihr euch ein Bild von ihm machen könnt, hier kommt er.

 Das Wochenende wollte ich nutzen bei ihm vorbei zu fahren. Der Samstag war dazu schoneinmal geblockt und Uschi auf Sonntag verschoben. Doch dann das!!! Das einzige was ich brauche ist natürlich eine Bestätigung des Vermieters. Und da lag der Hase begraben. Der Vermieter erlaubt nur Pocket Hunde. Toll! Schön dass unter mir ein "großer" Hund wohnt. Gerecht ?! Tja wie man es nimmt, für mich allerdings total unverständlich. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Zumal es gar keine richtige Begründung gab. Ich bin extrem sauer, denn das war so ja nicht geplant. Erst heißt es Hund ja und wenn es dann darum geht etwas schriftlich zu bekommen sagt man einfach oh nein, das wollen wir nicht. Ich hasse sowas.
Es heißt jetzt eine neue Wohnung suchen. Stand nicht auf dem Programm aber nunja, mir bleibt nichts anderes übrig.
Samstag bin ich dann wieder zu Uschi gefahren, mal die Seele baumeln lassen und versuchen den Ärger zu vergessen. Es blieb bei einem Versuch. Traurig und enttäuscht über die Gesamtsituation habe ich aber trotzdem die Uschi nicht vernachlässigt. Gespielt wurde wie dopp und so sah ich im Anschluss auch gleich mal aus. Jede Pfütze wurde nämlich von ihr genutzt mal baden zu gehen...ohhhhhh... da wälzen wir uns im Tümpel und freuen uns nen Bauklotz, anschließend zeigen wir Yvonne auch gleich wieviel Spass das macht. Meine Hose war von der kleinen Uschi bis zur Hüfte mal mit einer Schlammpackung versehen. Wäsche ole, nunja, auf alle Fälle hatte das kleine "schwarze Monster" ihren Spaß.

Nach diesem sonnigen Nachmittag mit Uschi dachte ich allerdings, es geht bergauf. Es sollte aber nur ein guter Gedanke sein. Nach einem tollen Sonntagsspaziergang sollte mein bis dahin einigermaßen gutes Wochenende zu Ende sein. Meine Freundin schrieb mir, dass ihr Krebs nicht geheilt werden kann und sie nur noch ein paar Monate hat, sie mich aber gern nochmal sehen will. So eine Nachricht gönne ich niemanden schließlich schreibe ich hier über eine 36 jährige die eigentlich noch superschöne Jahre vorsich haben sollte und keinen Gedanken über das Sterben verschwenden sollte. Jetzt heißt es Abschied nehmen. Wie ich das machen soll weiß ich noch nicht, aber ich versuche es.

So, nun kam noch ein Wohnungsbesichtigungstermin rein... Hoffnung...Erkenntnis. Ja, eine Erkenntnis habe ich daraus gezogen. Lebe heute nicht morgen denn es ist unklar ob du morgen noch erleben wirst. Ich werde nicht mehr alles auf die lange Bank schieben, ich werde anfangen zu LEBEN all das zu tun, was mir am Herzen liegt. Nicht warten, schieben, oder gar verwerfen. LEBEN heißt jetzt und hier. Ich empfehle das allen. Du hast nur ein Leben, lebe und genieße es.

Auf eine bessere Woche....

Sonntag, 3. April 2011

Uschi mal anders...

Am Samstag war ich überzeugt, man habe mir einen falschen Hund gegeben, gut Aussehen und Begrüßung passten aber danach....

Uschi stürmte aus der Tür raus und begrüßte mich wie immer sehr stürmisch. Bis dato war ich sicher den richtigen Hund zu haben. Wie ein Ritual riss mich Uschi hinter sich her zum nächstgelegenen Baum. Der Weg war ihr ja eindringlich bekannt und wir hielten beim alt bekannten Baum um ja nicht die Markierung zu vergessen. Das nächstgelegene freie Feld wurde dann auch von mir angesteuert. Ich war topp ausgerüstet mit Ball, Leckerlis (eine neue Sorte versteht sich), Apportierknochen und einer 15m Leine. Kaum auf der Wiese angekommen sah mich Uschi sehr fragend an; ab hier spielen wir doch immer, also mach schon, leg mir die lange Leine an und dann kann es losgehen. Ich war überrascht so einen Blick bei ihr erhaschen zu können, da ansonsten ich wie ein Blatt im Wind hinter ihr hergezogen werde.

Ich entschied mich dafür auf die gaaaaaaaaaaaanz große Wiese zu gehen um dann mit dem Powerpaket Ball spielen zu können. Uschi schien mir etwas verwirrt, da wir einfach weiter gingen. Sie ließ dann aber in Null komma nichts die Nase auf den Boden und spielte Staubsauger :-) Schnüffeln hier schnüffeln da. Kein Problem aber was war das, ohne großartig zu ziehen... hmmm irgendwie merkwürdig - aber schön.

Endlich angekommen, holte ich gleich das Equipment raus. 15m Leine, check, Ball hmmm noch nicht erst anleinen das wird besser sein. Genau so machten wir es, das nervöse Hemd Uschi wurde fachmännisch angeleint und dann ging es auch schon los. Erst flog der Ball, dann der Apportierknochen - schließlich war der auch mit Minzgeschmack! Uschi konnte sich kaum entscheiden hinter was sie zuerst herlaufen sollte. Sie war hin und hergerissen. Ja, ja hin und hergerissen, das bekam ich auch zu spüren. Auf das Wort AUS hört sie nämlich noch nicht so gut und so kam es natürlich das der Apportierknochen und meine Hand in Uschis Maul landeten. Ist nicht schlimm nix großartiges passiert - keine Fleischwunden aber das Trainingsziel für den Tag war gesetzt. Uschi sollte zumindest annähernd mal wissen was mit AUS gemeint ist.

Ich nahm also noch schnell die neuen Leckerlis und dann sollte das Training auch losgehen. Erstens jawoll, diese Leckerlis schmecken, Madame konnte damit ein wenig trainiert werden und jau manchmal hat es schon geklappt zumindest war meine Hand nicht mehr zwischen Spielzeug und Maul wieder zu finden.

Nach dem Spielen hing wie immer ihre Zunge auf halb acht. Klasse dachte ich das ist wirklich ein guter Zeitpunkt mit ihr weiter spazieren zu gehen. Ich packte das Spielzeug ein, machte die kurze Leine wieder dran und bereitete mich mental darauf vor wieder wie eine Fahne im Wind hinterher gezogen zu werden. Doch was war das???? Uschi ging absolut brav neben mir her.. Premiere... nein bitte nicht denken das hätte was damit zu tun, das sie müde ist, nein dieses Powerpaket müde zu bekommen ist schier unmöglich. Die vergangenen Spaziergänge hatten dies schon bewiesen. Nein ihre Durchlaucht war bemüht Kontakt mit mir zu halten, sah mich an und war sichtlich erfreut als sie ein Lob von mir dafür kassierte.

Aufbauend auf diese Situation gab es dann auch mal das ein oder andere Leckerchen dafür und siehe da ich hatte einen entspannten Spanziergang.

Ich muss gestehen, ich hätte mit einem so schnellen erfolg nicht gerechnet. Sie wird Leinenführig und interessiert sich zudem auch mal für's Training. Ich bin dadurch überzeugt, dass sich wirklich jemand finden wird, der ihr ein Zuhause geben kann.

Wir arbeiten weiter und sind - so schätze ich - schon einen kleinen Schritt zu einem guten Team näher gerückt.

Uschi hat ein "kleines" Stöckchen gefunden

Sonntag, 20. März 2011

Der einzige Hund der Leckerlis ablehnt.

Samstags ist Uschitag!

jeden Samstag bin ich bei Uschi und wir drehen unsere Runden, dabei ist mir aufgefallen das Uschi der erste Hund ist, der Leckerlis verschmäht. Der Plan war ein wenig mit ihr zu spielen und trainieren und da für gewöhnlich Leckerlis ein guter Anreiz sind habe ich mir glatt mal ein paar besogt. Gestärkt ging es zu Uschi mit Leckerlis und einem Quietscheball. Na da sollte ja nix schief gehen können. Die 5 Meter Leine angehängt, auf zur Wiese und dann los. Unser kleines Monster Uschi war absolut heiß auf BALL!!!! Klasse der erste Volltreffer, doch leider ist Uschi unkooperativ, naja sehr einnehmend. :-) Den Ball ließ sie nicht mehr los, ebenso war die Gute damit beschäftigt ihn definitiv zu zerbeissen. Sagen wir mal so, der Ball hat ganze 3 Sekunden gehalten :-)

Ich wollte dann wenigstens versuchen den Ball gegen Leckerlis zu tauschen... tja nur ein Versuch denn Uschi war der Ball lieber als was zu essen. Nach guten 2 Stunden hin und her war auch Uschi am Ende. Zurück im Tierheim hat sie dann den Ball das erste mal freiwillig abgegeben, den ich dann gleich entsorgen konnte, da nicht mehr viel davon übrig geblieben ist.

Gewappnet waren wir diesen Samstag auch wieder mit einem Ball unterwegs. Diesmal einem Fussball. Lass es mich so formulieren, er hielt etwas länger, doch glaubt mal ja nicht das sie ihn mal abgegeben hat.:-) Ich bin gespannt was wir nächste Woche wieder erleben werden.

Gewarnt hatten uns die Pfleger, dass Uschi "ungünstig" auf andere Hunde reagiert. Die Empfehlung lautete, halten sie sich von anderen Hunden fern. Ich muss sagen, wir sind an eine menge anderer Hunde vorbei gekommen und Uschi inkl. Ball im Maul blieb super entspannt und hat nicht einmal Anzeichen gemacht auf Krawall aus zu sein. Großartig wie ich fand einfach genial. Uschi ist zwar super nervös und kann schlecht mal zur Ruhe kommen, jedoch glaube ich, dass in einem schönen zu Hause auch das kleine Powerbündel ruhig und anschmiegsam werden kann. Ich hoffe es wird sich jemals einer finden, der sie nimmt.

Langweilig wird es auf keinem Fall mit ihr.

In diesem Sinne eine angenehme Woche

Sonntag, 6. März 2011

Ein Tag mit Uschi

Das Wochenende lachte und ich wollte meiner kleinen Uschi was gutes tun und wir sind raus gegangen. Es war unser erstes DATE. Es war einfach nur traumhaft zu sehen wie sich die kleine Maus gefreut hat mal raus zu kommen und ausgiebig spielen und schnüffeln zu können. Die Photos werde ich nachreichen, ich habe sie noch nicht auf dem Rechner.

Zwar ist Uschi nur 43 Zentimeter hoch aber sie hat massivst viel Kraft. Durch ziehen an der Leine, zergeln und kräftemessen habe ich doch glatt ein wenig Muskelkater :-) So sind die lieben Kleinen... immer in Aktion. Aber es war klasse, toben auf der Wiese, laufen, Stöckenwerfen - dem Hund gefiel es. Nach einer Stunde war dann ersteinmal Schluss, die Dame musste wieder nach Hause.

Ich bin aber guter Dinge dass meine Beziehung zu Uschi ausbaufähig ist und sie noch einiges lernen wird. Schließlich ist es mein größtes Anliegen das sie irgendwann vermittelt werden kann. Ich finde es nicht schön, dass sie schon die hälfte ihres Lebens im "Hundeknast" sprich Tierheim verbringen musste. Es muss doch einen geben, der diesem Power Paket gerecht wird... Pöhhh das wäre doch gelacht.

Also Uschi bis zum nächsten mal - in diesem Sinne einen guten Start in die Woche.

Montag, 14. Februar 2011

In der Ruhe liegt die Kraft

So, es gibt Neuigkeiten von Uschi!
Ich wurde ja schon oft gefragt, warum Uschi auf der Krankenstation sitzt. Hier nun die Antwort. Sie ist gestresst. Ja lacht ihr nur alle aber Uschi ist in dem normalen Trackt stetig unter Stress, da sie mit den anderen Hunden nicht allzu gut zurecht kommt ist sie in der Krankenstation besser aufgehoben.
Das sind gute News wie ich finde auch wenn mir die Maus dadurch noch mehr leid tut. Wie auch immer ab jetzt kann ich mit Uschi üben gehen. Auf dem Gelände des Tierheims darf ich ohne Führerschein die Gute ausführen.
Morgen fahre ich wieder hin, mit einer Freundin, wir wollen dort ein wenig gucken gehen. Die Anlage ist toll und schließlich will ich Uschi mal HALLO sagen.

Ich habe einen schönen Spruch gehört, er geht wie folgt:
Wähle den Beruf, der dir Spaß macht, und du brauchst nie mehr arbeiten.

Das sagte bereits Konfuzius und irgendwie muss ich ihm recht geben. Deshalb rückt auch mein Ausbildungstermin immer näher. Im April geht es los, da werde ich meinen Hundetrainerschein endlich machen. Ich finde jeder sollte die Arbeit machen, die ihm Freude bereitet, denn es ist ja so, dass wir den größten Teil des Tages auf der Arbeit verbringen. Sollte es uns da nicht wichtig sein, uns wohl zu fühlen??? Warum machen wir da immer soviel Abstriche? Was treibt uns an einen Job auszuführen, den wir innerlich ablehnen? Ist wirklich nur das Geld an allem Schuld? Ohne das wir nicht mehr funktionieren? Wer weiß, ich werde der Frage mal nachgehen und sehen welchen Rückschluss ich für mich ziehen kann.

Fakt ist, ich werde nach dem Motto leben, ich werde den Beruf wählen, der mir Spass macht und somit brauche ich nicht mehr arbeiten, sondern werde eine wunderbare Zeit haben, die mir ein Lächeln auf's Gesicht zaubern wird.

Mit zauberhaften Grüßen wünsche ich allen einen angenehmen Start in die Woche.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Auf den Hund gekommen

Irgendwie leben wir ja alle mit einem Hund, nein?! denken Sie jetzt?! Ich behaupte doch. Der innere Schweinehund ist Bestandteil unseres Lebens - zumindest aber in meinem.
Täglich gilt es ihn ein wenig zu erziehen, ihm beizubringen das Schokolade, Fast-Food und Faulenzen einfach nicht optimal sind. Es gilt ein harmonisches Miteinander zu schaffen. Mal sollte er nachgeben, mal ich.

Zudem bin ich eh Tierlieb und habe mir zu meinem Schweinehund Günter noch einen Patenhund angeschafft. Ihr Name ist Uschi. Gegenüber Günter ist Uschi ein realer Hund der im Tierheim Berlin sitzt und darauf wartet endlich von einem lieben Menschen abgeholt, geknuddelt und geliebt zu werden. Ich unterstütze Uschi nicht den Mut zu verlieren, werde mich ein wenig um ihre Erziehung kümmern und so oft es geht mit ihr spazieren gehen. Leider habe ich nicht genügend Zeit um sie da raus zu holen, aber ich hoffe das mein Engagement dem Hund gut tut.



<-- Und das ist Uschi.